Die Autoren

Sean

Als ich den ursprünglichen Blog „“The Vault Boy“ im Oktober 2013 erstellt, konnte ich es mir nie erträumen lassen irgendwann mal eine Seite zu erstellen, auf der sich die verschiedenen Redakteure dieser Filmseite vorstellen. Aber es ist schön zu sehen, dass sich minimalistische Ideen nach gewisser Zeit entwickeln dürfen und eine Fangemeinde bekommen. Ich bin Sean und bin mittlerweile volljährig, schreibe hier als Chefredakteur auch wenn ich mich nicht so aufführe, denn meiner Meinung nach gibt es nicht schöneres als mit jungen Menschen, die sich ebenfalls so für Filme begeistern wie ich, über dieses Medium zu schreiben und da braucht man keine Rollenverteilung. Zu diesem Hobby bin ich durch die Hilfe meines Vaters gekommen, da er mich mit großem Fokus auf die Filmwelt erzogen und daheim mehr als 2500 Filme in Regalen zu stehen hat. Abseits des Filmeguckens absolviere ich derzeit ein Studium und gehe, wer hätte es gedacht,  leidenschaftlich gerne ins Kino.

Solange ich mir den Traum von einem gemütlichen Kellerkino endlich erfüllen, werde ich sicherlich noch etwas Geld brauchen (und einen Keller). Filme sind für mich kein bedeutungsloser Gegenstand, sondern ein Medium dass von jedem subjektiv erfahren, denn egal wie oft man sich die Prämisse setzt Filme objektiv zu betrachten- letztendlich ist die Einschätzung und besonders die Wertung immer subjektiv. Genrespezifisch bin ich für alles offen und habe mit unterhaltsamen No-Brainer ala Transformers genau so viel Spaß wie mit anspruchsvoller Filmkost ala Lars von Trier. Deutlich verankert fühle ich mich allerdings im Subgenre des Splatters, was jedoch daran liegt, dass ich Braindead und Tanz der Teufel schon in jungen Jahren gesehen habe. Leichen im Keller habe ich selbstverständlich auch, denn ich sehe Filme von Michael Bay recht gerne und blende die Stümperhaftigkeit gerne aus, Christopher Nolan kann keine schlechten Filme drehen und das deutsche Mainstreamkino ist das scheußlichste was die Filmwelt bisher ertragen musste.

Laut Timo Kießling bin ich „Der kernigste Straight-in-die-Fresse-Räuden-und-Rampensau-Kritiker des hiesigen Feuilletons“, bin allerdings ein wirklich nettes Individuum und um davon eine Bestätigung zu bekommen, dürft ihr gerne Victors Schwester fragen

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Tim

Yo, ich bin Tim. Gottversteher, Grobian, Planierraupe, Querdenker, Querulant und Narziss. Früher habe ich mir Filme angeschaut, mittlerweile sehe ich sie. Vor dem Bildschirm kleben ist aber nicht das einzige was ich kann, denn sportlich betätigen tue ich mich eben auch gerne. Man kann sich jetzt schon darauf einstellen, mich noch öfters vor der Kamera zu sehen, denn ich habe fest vor mich mal als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor zu betätigen – hauptsächlich weil ich es nicht ausstehen kann, wenn mir andere drein pfuschen. Als wahrer und aufrichtiger Cineast bin ich offen für alles, aber es soll doch bitte künstlerischen Wert haben. Sobald ich nämlich merke, dass die Leute vor und hinter der Kamera die Kunstform nicht schätzen werde ich richtig stinkig. Zudem bin ich Fan des politischen und leidenschaftlichen im Film. Da darf auch gerne mal etwas Pathos mitschwingen, solange dieser nicht mit dem glorifizieren merkwürdiger und fragwürdiger Ideologien einhergeht. Ich bin Schlampe von Sergio Leone und Quentin Tarantino und würde ich eine Top-Liste mit meinen komischsten Hobbys machen, wäre das Erstellen von Top-Listen ziemlich weit oben.

Marc

Ich bin Marc, ein 17 Jahre alter Gymnasiast aus Frankfurt am Main. Seit ich denken kann bin ich großer Fußballfan, und so schlägt mein Herz auch schon seit Jahren für unsere Frankfurter Eintracht. Selbst kicken tue ich allerdings nur zum reinen Vergnügen. Ansonsten bin ich leidenschaftlicher Biertrinker und eben – was denn auch sonst – filmsüchtig. Für mein späteres Leben habe ich mir als Ziel gesetzt, in der Filmbranche als Regisseur, Drehbuchautor oder Editor tätig zu werden. Auf welche Position genau ich mich fokussieren werde, weiß ich jetzt noch nicht so genau, doch es wird auf jeden Fall etwas hinter den Kulissen sein.

Doch wie wurde aus mir der filmliebhabende Halunke? Ganz einfach. Durch „The Sixth Sense“! Im zarten Alter von 13 Jahren flüsterte mir dieser Film die Schönheit des spannungsgeladenen, intelligenten Kinos, und ab dem Zeitpunkt begann ich, immer häufiger auch anspruchsvollere Werke zu sichten, und so traf ich ein knappes Jahr später auf den ersten Film meines heutigen Idols Stanley Kubrick; auf Shining! Nichts desto trotz schaue ich mir natürlich immer sehr gerne auch mal einen hirnlosen Actionkracher der Marke Arnie oder Lundgren an. Ansonsten bewundere ich für ihr schauspielerisches Talent den großartigen John Wayne, sowie Marlon Brando und Gregory Peck. Ihr merkt schon, ich bin Fan des alten Kinos. Nichts desto trotz haben auch neuere Werke mit jüngeren/noch lebenden Darstellern mein Herz erobert.

Denn wenn mich ein Kumpel beispielsweise nach meinem absoluten Lieblingsfilm fragt, dann antworte ich ohne zu zögern mit „Jurassic Park!“. Kein anderer Film begleitete mein Leben so lange wie Steven Spielbergs Saurierpark, und keinen Film habe ich häufiger gesehen. Generell faszinierten Dinosaurier mich seit meiner Geburt, und so zählt natürlich auch der Disney-Film „Dinosaurier“ zu meinen absoluten Lieblingen. Abseits der Dinosaurier habe ich noch eine innige Beziehung zu den ersten beiden Teile der „Terminator-Reihe“, zu John Waynes Meisterwerk „Der schwarze Falke“, zu Sergio Leones Über-Epos „Spiel mir das Lied vom Tod“, zur genialsten Satire überhaupt über einen fälschlich zum Messias erkorenen Mann namens Brian, sowie zu meinem Lieblingskubrick „Barry Lyndon“. Mein heimliches Guilty Pleasure ist wohl der ziemlich niedergemachte dritte Teil der „Expendables-Reihe“, der, wie ich finde, dem zweiten doch in kaum etwas nach steht.

Doch natürlich gibt es auch in meiner filmischen Welt Schattenseiten. Ein Schatten in Form von Hass auf einige, ganz bestimmte Streifen. Der Spitzenreiter meiner Hassliste ist wohl „Matrix Revolutions“, dicht gefolgt von „Stirb Langsam – Ein guter Tag zum Sterben“. Um die billigen Plätze dürfen sich dann Filme wie „Zombieland“, „Transformers“ und „Jackass 3D“ streiten. Und das war’s dann auch schon mit dem kurzen Einblick in mein kleines, aber feines Leben. In diesem Sinne – See You Later, Alligator!

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Victor

Ich heiße Victor, bin 16 Jahre alt, durchlaufe das Endstadium des Gymnasiums und bin der neue hier. Im schönen München aufgewachsen, wusste ich Filme schon immer zu schätzen, bis mir dann vor einigen Jahren, während der ersten Sichtung von „Pulp Fiction“, so etwas wie eine rote Pille eingeflößt wurde. Ich lernte das Medium als wohl emotionalste und direkteste Form der Kunst zu schätzen und entwickelte mich im Laufe der Zeit immer weiter in Richtung Cineasten, was auch dazu führte, dass ich eine berufliche Zukunft im Bereich Film, vor allem hinter der Kamera, anzustreben begann. Meinen Filmgeschmack zu klassifizieren dürfte wohl schwer sein, da vom Hollywood-Blockbuster bis hin zum Indiestreifen, vom absurden russischen Splatterfilm bis zum leisen Drama alles erst einmal eine Chance kriegt, wobei ich aber zugegebenermaßen eine gewisse Vorliebe für Western, Thriller und den klassischen Horrorfilm habe. Stellt man mir die Gretchenfrage nach meinen Lieblingsfilmen, kommen dabei nach einigem Nachdenken die Filme „Pulp Fiction“, „Zwei glorreiche Halunken“, „The Raid“, „Shutter Island“, „Die Unbestechlichen“ und „Halloween“ als Antwort, wobei ich meine persönlichen Goldenen Himbeeren an Explosionsopern a la Michael Bay (Transformers 4!) und Marvel oder an das Lebenswerk eines Adam Sandlers verleihen würde.

Da ich meine Meinung über Filme und das Thema generell schon länger gerne und ausführlich ausdrücke und auch ein Freund kontroverser Diskussionen bin, habe ich mich hier bei Inglourious Filmgeeks beworben, die ich im Frühjahr 2016 entdeckt habe. Die Qualität der Reviews, die vielfältigen Meinungen und ein wunderbares Do-it-yourself-Feeling haben mich fasziniert, und was soll ich sagen: ich wurde sehr herzlich hier als fünfter Autor  aufgenommen, was mich sehr gefreut hat! Für meine Artikel habe ich mir das Ziel gesetzt, mich sowohl ehrlich als auch analytisch, vielleicht etwas polemisch aber nie unbegründet mit einem Film auseinanderzusetzen, um seine Botschaften, Subtexte und Qualitäten ans Tageslicht zu befördern und dem Leser zu vermitteln, ob es denn ein guter, oder doch ein schlechter Film ist.

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Robin

98er Jahrgang, gebürtiger Berliner. Ich schätze die große künstlerische Vielfalt des Mediums Film. Zeitgleich kann man auf unzählige Elemente spezifisch seinen Fokus legen. Schließlich zeichnet sich jedes gute Werk damit aus, sein eigenes Gleichgewicht in all seinen Facetten, wie seine eigene Wertung zum Inhalt, Inszenierungskünste oder Narration, zu finden. Für Filme, die lediglich eine einheitliche Sicht und Meinung projizieren, habe kein Verständnis, da er letztlich nicht objektiver als ein Facebook-Beitrag ist.

Vielen Regisseure habe ich großartige Filmerlebnisse zu verdanken, auf deren Filmografien ich außerdem einen vertraulichen Blick werfen kann. Mit dabei sind Michael Mann, Danny Boyle, Quentin Tarantino, Paul Thomas Anderson oder auch Woody Allen. Sich dabei auf einen Lieblingsregisseur zu reduzieren ist für mich ebenso sinnlos wie auf einen einzigen Lieblingsfilm, zu denen ganz nebenbei „Vertigo“, „Casablanca“, „Zwölf Uhr mittags“, „Blue Velvet“ und „Heat“ gehören. Umso individueller, wirkungsvoller und/oder inhaltlich vielfältiger ein Film ist, desto höher schlägt mein cineastsiches Herz. Wenn ich dabei mit substanziellen Werten bereichert werde, sei es gesellschaftlich, politisch oder ideologisch, dann ist für mich ein solches Werk vollkommen.

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Uebelator sagt:

    Eine wirklich tolle, abgefahren umfangreiche Seite, die ihr hier habt. Kompliment!

    1. Sean sagt:

      Vielen Dank 🙂

      1. Uebelator sagt:

        Ich hab zu danken. 🙂

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