„Killjoys“ Staffel 1


Wer die Firefly vermisst, bekommt ab heute einen guten Ersatz im Handel!Joss Whedons Sci-Fi Serie Firefly wurde nach gerade mal einer Staffel eingestampft und hinterlässt 14 Folgen eizigartige Fernsehunterhaltung, die von den Fans schmerzlich vermisst wird. Nun bietet sich eine sympathische Alternative des kanadischen Fernsehsenders Space TV in Kooperation mit Syfy an. Die Space Bounty Hunters, bestehend aus Dutch und den Brüdern John & Davin, zeigen gute Fernsehunterhaltung, die bereits um 2 Staffeln erweitert wurde.

©Pandastorm
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Bevor sich das Team jedoch zusammenfindet, sehen wir Dutch und John, die in der Gesamtheit der interstellaren Kopfgeldjäger ein Team bilden, die gerade in den Badlands von Westerley einen Auftrag ausführen und einen gefährlichen Schmuggler in Gewahrsam nehmen, als plötzlich ein Auftrag inklusive Kopfgeld der Stufe 4, welcher das lebendige Ausliefern ausschließt, auf Davin ausgesetzt wird. John nimmt den Auftrag im Namen von Dutch an und begibt sich auf Rettungsmission, während etliche andere Kopfegeldjäger ebenfalls auf den Job scharf sind. Nach der Rettung bekommt Davin das Angebot ebenfalls als Killjoy zu arbeiten, womit sich das Trio fortlaufend mit immer neuen Aufträgen herumschlagen muss. Dabei werden die Charaktere jedoch nicht außer Acht gelassen, sondern bekommen Hintergründe die mit jeder Folge mehr entschlüselt werden.

Aber sind wir mal ehrlich. Man braucht nicht immer anspruchsvolle und ausdauernde Kost ala True Detective oder komplexe, optisch überwältigende Serien wie Game of Thrones. Manchmal genügt ein unterhaltsamer Sympathiebolzen mit dem Herz am rechten Fleck und den bekommen wir mit Killjoys geliefert. Zwar erkennt man, dass das Budget limitiert war, welches die Weltraumanimationen etwas gewöhnungsbedürftig aussehen lässt  und die Kulissen aufs wesentliche reduziert, aber mit einer guten Mischung aus Humor, gut inszenierter Action und einer angenehmen Teamchemie, macht Killjoys über seine Laufzeit knapp 7 Stunden mächtig Spaß und erinnert in seinen besten Momenten an die herrliche Überdrehtheit der Mad Max Filme, die wohl für die Badlands ordentlich als Vorbild fungierten. Dabei herrscht in jeder Folge eine gewisse Individualität, beispielsweise eine Geiseltauschmission, Infiltration oder Sabotage, die für Abwechslung sorgen.

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Jeder, besonders jedoch Science Fiction Fans, sollten einen Blick riskieren und sich voll und ganz auf die sieben spaßigen Stunden einstellen. Denn gerade in der Welle an etlichen Serienfortsetzungen, ist es schön wieder etwas Originalität zu sehen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Macher von Orphan Black hier nicht den gleichen Fehler begehen und jede Staffel repetitiv zum Stillstand führen, auch wenn in Staffel 2 noch einige Fehler auszumerzen sind. Die Flashbacks fühlen sich viel zu gezwungen an, manchmal leidet Killjoys unter zu großen Vorbildern (Mad Max, Serenity) und die emotionale Komponente, gerade innerhalb des Teams wird zu selten ausgespielt.Ansonsten darf man gespannt sein, was dort noch kommt. Staffel 1 ist, wie bereits erwähnt, ein unterhaltsamer Sympathiebolzen mit dem Herz am rechten Fleck, der für mächtig Spaß sorgt.

7

 

 

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