„Stirb langsam“


Advent, Advent, der Tower brennt. Was wäre das Weihnachtsfest ohne einen knüppelharten Actionstreifen? Und was wäre das Actiongenre ohne John McClane? Dieser explosive Meilenstein gibt die ultimative Antwort.

diehard
©20th Century Fox

Es ist Heiligabend in Los Angeles und der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) begibt sich zum Nakatomi Plaza, um seine Frau Holly (Bonnie Bedelia) nach einer halbjährigen Pause bei ihrer beruflichen Weihnachtsfeier zu treffen. Ungünstiger Weise sind zur selben Zeit auch Terroristen, angeführt von Hans/Jack Gruber (Alan Rickman), auf den Weg zu dem hochstöckigen Bürogebäude. Während diese die Mitarbeiter der Nakatomi-Corporation unter ihrer Gewalt nehmen, gelingt es McClane sich in den Gängen und Schächten des Hochhauses zu verstecken und dreht den Spieß mit der Zeit um. Neben all den Actionfilmen sticht John McTiernans „Stirb langsam“ mit am meisten heraus. Schon ein Jahr zuvor bewies McTiernan sein makelloses Können mit dem Science-Fiction Film „Predator“.  Auch dieser wurde durch seine hitzige One-Man-Show, in diesem Fall mit Arnold Schwarzenegger, gefeiert. Im Schnitt fallen zwar beide sehr ähnlich aus, aber sein darauffolgender Weihnachts-Blockbuster lockert endgültig die letzten Knoten seines Vorgängers.

Von Beginn an steigert sich die Spannung ohne zu hetzen oder überstürzt zu wirken. Hier ist wirklich alles perfekt getimt. Auch die Zeichnung des Protagonisten McClane, sowie des Sergeant Al Powell (gespielt von Reginald VelJohnson) ist überaus gelungen und besonders authentisch. Ein gewisser Patriotismus ist zwar nicht auszuschließen, doch dominierend ist viel mehr die Solidarität, besonders im Vergleich zu den Charakteren abseits der terroristischen Gruppe. Mit seiner ungeheuren Bildgewalt treibt der Film das Adrenalin des Zuschauers in Höhe und visualisiert das brillant strukturierte Drehbuch mit zunehmender Hochspannung. Obendrein sind die Sprüche und Side Kicks seitens der auflockernden Konversationen zwischen McClane und Powell wiederholend leichte Verschnaufpausen für die Zartbesaiteten.

„Stirb langsam“ ist und bleibt ein wahres Fest des explosionsfreudigen Kinos, auch abseits der Weihnachtszeit. Trotz alledem ist es eine liebevolle Empfehlung für die abwechslungsreichen Feiertage, welche die Herzen auf etwas andere Weise aufblühen lässt.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Filmschrott sagt:

    Bester Actionfilm aller Zeiten.

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