„D.U.F.F. – Hast du keine, bist du eine“


Bianca findet heraus, dass sie an ihrer Highschool hinter ihrem Rücken ausgelacht wird. Sie gilt als „Designated Ugly Fat Friend“ (kurz: Duff), während die anderen angeblich hübscher und beliebter sind. Also hört Bianca auf, ihren Schwarm Toby  anzuschmachten und wendet sich an Wesley, ihren charmanten Nachbarn.

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©Capelight

„Duff“ sieht man schon nach den ersten fünf Minuten die Richtung an, die der Film einschlagen wird; die des in den letzten Jahren sehr beliebten „Romantischen Teenie-Films“. Das Problem mit den meisten dieser Genrevertreter ist, dass keiner den Mut aufbringt, wirklich die klassische Linie zu verlassen. Zur Folge hat das eine Veröffentlichung von unzähligen nach Schema F konzipierten Filmen. Wie der Großteil aller „RomTeenFilms“ verzichtet auch „Duff“ auf interessante Charaktere und eine kreative Story, stattdessen beugt er sich lieber der einfachen, unkonventionellen Erzählweise. Dennoch wirkt die Inszenierung durch vielerlei Text- und Bildeinblendungen überraschend erfrischend, wobei „Duff“ natürlich nicht das Rad neu erfindet. Zur vorhersehbaren, mit unzähligen Klischees überlasteten Story, an der der Zuschauer einzig aufgrund eines recht interessanten Charakters namens Wesley nicht gänzlich das Interesse verliert, gehört neben einer großen Portion albernem, teils gar peinlichem Humor auch eine Botschaft, die in ihrem Kern von „Sei du selbst!“ handelt und eigentlich sehr aussagekräftig sein könnte, aber leider durch die typische „South-Park-Masche“ übermittelt wurde. Der Unterschied; bei „South Park“ funktioniert sie, diese Masche, und hinterlässt sogar noch einen bleibenden Eindruck, während die „Duff‘s“ nur Kopfschütteln hervorruft.

Dass das Endergebnis nicht über den Genredurchschnitt reichen kann ist kein Wunder, wenn man die einmal mehr fehlende Kreativität und den Mangel an Mut betrachtet. Dennoch ist „Duff“ kein schlechter Film, sondern vielmehr eine Kopie unzähliger vorheriger Filme.

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