„Für immer Adaline“


Adaline ist eine ganz gewöhnliche Frau, bis sie während ihres 29. Lebensjahres einem Autounfall zum Opfer fällt. Seit diesem Tag ist es ihr unmöglich geworden, zu altern. Für immer 29. Für immer Adaline.

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©Universum

Während ihres Lebens lernt Adaline (Blake Lively) viele Männer kennen, doch eine feste Bindung mit ihnen einzugehen möchte sie sich aufgrund ihres Zustandes nicht. Bis sie eines Tages Ellis (miserabel gespielt von Michael Huisman) kennenlernt. Sie kann ihre Gefühle vor ihm und sich selbst nicht verbergen, und tut das, was sie geschworen hat, niemals zu tun. Sie verliebt sich.

Die meist überraschend unkitischig erzählte Lovestory vermag den Zuschauer an einigen wenigen Stellen wirklich zu fesseln, doch meist betrachtet man den Austausch der Gefühle ohne allzu warmes Herz. Einen Tritt in die richtige Richtung, in diesem Fall in den emotionalen Bereich bekommt „Für immer Adaline“ durch Harrison Ford verpasst, der so gut spielt wie selten zuvor, und dem Zuschauer auch mal an der ein oder anderen Stelle ein Tränchen entlockt.

Leider sackt der Streifen zum Ende hin enorm ab, denn bei einem Fantasy-Drama würde man doch eigentlich erwarten, dass die Umstände für Adalines Zustand nicht näher erklärt werden. Dies wurde hier leider getan, und heraus kommt ein unglaublich lächerlicher Versuch, mit pseudo-schlauen Formeln und Ausdrücken beim Zuschauer den Eindruck zu schinden, dass man hier echte Physiker zu Rate zog.

©Universum

Im Endeffekt ist „Für immer Adaline“ ein Film, der weder schlecht noch überragend ist. Ein Film eben, den man sich einmal geben kann, um ihn danach nicht allzu lange im Gedächtnis zu behalten.

6

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. jacker sagt:

    Schade, derart blöde Erklärerei braucht doch wirklich kein Mensch! Das entmystifiziert eine solche Geschichte enorm – viel spannender ist es doch, einfach zu sagen: „So ist es jetzt“ und das ganze von der menschlichen Seite zu beleuchten.

    1. Marc sagt:

      Ja, das war bspw. das tolle an Children of Men! Der Zustand der Unfruchtbarkeit wurde einfach als Fakt dargestellt, ohne wissenschaftliche Erläuterung. Wenn einer gefragt hätte „Wieso ist das so?“, hätte Cuarons Antwort „Weil es halt so ist.“ gelautet. Schade, dass das hier nicht der Fall war … :/

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