„Terminator: Die Erlösung“


Anstatt sich, wie in den drei Vorgängern mit Zeitreisen zu beschäftigen, spezialisiert sich „Terminator: Die Erlösung“ darauf, das Leben von John Connor während des Krieges gegen die Maschinen zu zeigen.

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©Sony Pictures

„Terminator: Die Erlösung“ – zwar nicht für das Franchise, aber zumindest die Erlösung von dem grauenhaften dritten Terminator-Film.
Dass Christian Bale Elefantengesicht Nick Stahl als John Connor ablöst, ist definitiv das schauspielerisch beste am Film! Ansonsten sieht man Gesichter wie das von Sam Worthington, der wie immer sehr angriffslustig dreinschaut, Helena Bonham Carter, die sich mit ihrer seltsamen Kopfform anscheinend schon mal auf „Alice im Wunderland“ vorbereitet hatte und sogar den Ex-Footballer und Expendable Terry Crews, der eine winzig kleine Rolle als Pilot bekam.

Um mal von den Schauspielern zum technischen überzugehen:
Auch die Action ist um einiges interessanter und unterhaltsamer als in Terminator 3. Zwar wirkt diese auch alles andere als handgemacht, dafür passt sie zur düsteren Optik des Films ziemlich gut. Neben der Action wurde auch beim Sound ganze Arbeit geleistet! Schüsse und Explosionen wurden so perfekt untermalt, dass man mit einem Dolby Surround System ein perfektes Feeling bekommt!
Noch ein positiver Aspekt; die Flugzeuge, die wir in dem ersten Terminator schon zu sehen bekamen, tauchen auch hier wieder auf, und was mich am meisten erfreut: sie wurden nicht verändert! Und um dem ganzen noch die Krone auszusetzten; das metallische Endoskelett, das wir außer in „Terminator“ nie mehr ganz zu sehen bekommen, taucht hier gleich mehrmals auf!

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©Sony Pictures

Auch erklingen, wenn auch leicht abgeändert, an einigen Stellen die düsteren Klänge des Terminator-Themas, das Teil 1 und 2 so einmalig macht! Danny Elfman ersetzt Brad Fiedel würdiger als Marco Beltrami es in Terminator 3 tat.

Ein positiver Aspekt nach dem anderen; jetzt könnte man denken, das „Terminator: Die Erlösung“ ja ein kleines Meisterwerk ist. Tja, es gibt auch einen Kritikpunkt. Einen gewaltigen Kritikpunkt.

Denn um dann auch die Hardcore-Terminator-Fans zu begeistern, schuf Paramount einen Plan: ursprünglich plante das Studio einen Cameo-Auftritt für Arnold Schwarzenegger. Doch als dieser absagte, musste etwas Neues her. Und Paramount kam leider auf die total bescheuerte Idee, einen CGI-Arnie zu erzeugen!
Darüber könnte ich vielleicht noch hinweg sehen; wenn er nicht so ultraschlecht animiert wäre. Denn es tut echt weh, einen computeranimierten Menschen zu sehen, der sich an keine physikalischen Gesetze hält und ein paar Mal sogar über dem Erdboden schwebt. Einen Freudenschrei löste dies keineswegs aus.

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Dennoch ist „Terminator: Die Erlösung“ um Längen besser als „Terminator 3“. Doch wie die Cameron-Fans immer zu sagen pflegen; es gibt nur zwei wahre Terminator-Filme, und dieser ist keiner davon. Aber vielleicht gehört ja bald in Kürze ein frisch im Kino angelaufener Actioner dazu. Ob „Terminator: Genisys“ eine würdige Fortsetzung ist, das könnt ihr morgen auf den Inglourious Filmgeeks herausfinden.

Terminator 4

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