„Terminator 3 – Rebellion der Maschinen“


Seitdem Sarah und John Connor mithilfe des T-800 Cyberdyne-Systems zerstört haben, sind über zehn Jahre vergangen. Sarah ist inzwischen tot, und John führt das Dasein eines Rumtreibers, um sich dem Zugriff von Skynet aus der Zukunft zu entziehen. Als er seine zukünftige Frau Kate trifft, tritt erneut der Terminator in Gestalt von Arnold Schwarzenegger in sein Leben. Gemeinsam müssen sie den Online-Gang von Skynet verhindern und der Terminatrix T-X entkommen, einer noch weiter entwickelten Killermaschine als es der T-1000 ohnehin schon war.

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©Sony Pictures

Zum zweiten Mal ist er nun zurück; Arnold Schwarzenegger als der Terminator! Aber ob er es immer auch immer noch drauf hat? Negativ.

Was sich in „Terminator 2“ bereits andeutete, das Schwarzenegger langsam zu alt für die Rolle der Killermaschine wird, ist nun endgültig bestätigt. Seine kalte und angsteinflößende Aura aus „Terminator“ ist verschwunden, sie hat Platz gemacht für eine langweilig menschliche Ausstrahlung. Das grottige Makeup lässt Arnie nur noch unwirklicher und langweiliger wirken, da es nichts von dem Charme der ersten beiden Filme hat.

Edward Furlong, der die Rolle des John Connors im Vorgänger exzellent spielte, wird durch Elefantengesicht Nick Stahl ersetzt, der zum einen nicht schauspielern kann und zum andern nicht im entferntesten wie jemand ausschaut, der in naher Zukunft der Rebellenführer der kämpfenden Menschen wird.

Was den neuen Bösewicht betrifft, die Terminatrix, so muss ich sagen, dass es wirklich traurig ist, wie der T-1000 von so einer langweiligen und vollkommen übertriebenen Killermaschine abgelöst wurde. Ich meine, aus den Händen der T-X fahren Maschinengewehre – aus denen des T-1000 silbrige Klingen. Die Frage, was denn besser bzw. cooler aussieht, sollte damit geklärt sein.

Ein anderes Problem neben den drei schwach agierenden Akteuren ist die Richtung, die Regisseur Jonathan Mostow mit „Terminator 3“ einschlägt. Anstatt wie bei T2 Spannung, Action und charmanten Humor wunderbar zu kombinieren, vergisst er leider den ersten Punkt total, und spezialisiert sich dafür auf CGI-lastige Actionszenen mit Over-the-Top-Humor. An sich wäre da ja gar kein Problem, viele Actionfilme wollen ja gar nicht viel mehr tun als das. Doch da es sich hierbei um einen Film aus dem Terminator-Universum handelt, erwarte ich mir handgemachte Action und (wenn überhaupt) charmanten und wohl portionierten Humor. Somit ist der dritte Teil an sich nicht schlecht, aber im Terminator-Franchise einfach fehlplatziert.

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©Sony Pictures

„Terminator 3“ schafft es beeindruckenderweise, über 200 Millionen Dollar zu verschleudern, ohne auch nur einen halb so guten Film hinzubekommen wie es James Cameron mit deutlich weniger Budget schaffte. Doch noch immer ist die Reihe nicht beendet. Sechs Jahre später fasste man den Entschluss, einen neuen Terminator-Film zu drehen; ohne Schwarzenegger. Ob das gut ging, das erfahrt ihr morgen.

Terminator 3

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. jacker sagt:

    Kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern – einmal gesehen, aber nicht das Bedürfnis gehabt den je wieder zu gucken. Das sagt wohl einiges :/

    1. Marc sagt:

      Joa, ich denke, bei mir wird die Anzahl der Sichtungen auch nicht rapide zunehmen. Aber Terminator: Genisys kann man sich ohne schlechtes Gewissen mal geben. War gestern drinne, und bin sehr positiv überrascht 🙂

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