„Terminator 2 – Tag der Abrechnung“


Der T-800 ist zurück in der Gegenwart! Diesmal jedoch kämpft er gegen die Maschinen und für die Menschheit.

Nachdem der erste T-800 aus T1 versagt hatte, startet Skynet einen neuen Versuch, den Krieg durch Manipulationen in der Vergangenheit zu gewinnen. Sie entsenden eine Maschine, die den mittlerweile geborenen John Conner terminieren soll. Doch sie haben die Rechnung ohne den umprogrammierten T-800 gemacht. Seine Mission lautet, John Connor um jeden Preis zu beschützen.

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©Sony Pictures

Wo „Terminator“ ein Actionfilm war, der viel weniger auf Explosionen als auf Thrill setzte, ist die Fortsetzung das genaue Gegenteil. Hier ist der Puls zweieinhalb Stunden auf 180, hier setzt jegliches Zeitgefühl aus, und nach gerade mal gefühlten 90 Minuten ist das Abenteuer beendet. Die Geschichte ist eigentlich exakt dieselbe wie im ersten Film; ein Terminator kommt aus der Zukunft und will ‘nen Connor töten. Zugleich reist jedoch auch ein Beschützer zurück durch die Zeit, um die Terminierung zu verhindern.

Unterschied; der T-800 hat die Seiten gewechselt. Das ist im ersten Moment zwar arg gewöhnungsbedürftig, doch in Anbetracht des neuen Bösewichts, dem T-1000, der so unglaublich cool von Robert Patrick verkörpert wird, ist das seltsame Gefühl schnell verflogen. Denn der neue Terminator ist weiterentwickelt als der T-800. Er besteht aus flüssigem Metall, und somit kann er sich beliebig verformen. Die dazu benötigten CGI-Effekte sehen auch heute noch täuschend echt aus!

Zu Gute halten muss man „Terminator 2“ auf alle Fälle noch den Umgang mit besagter Technik. Denn die computergenerierten Bilder dienen lediglich als Unterstützung für die handgemachte Action! Im Vordergrund stehen Camerons eigens hochgejagte Gebäude und Hubschrauber, und nicht die Computertechnik. Etwas, wovon man heue nur noch träumen kann. Heute heißt es nämlich: „CGI ist nicht zur Unterstützung der Action da; CGI ist die Action.“.

Atmosphärisch kreierte Cameron auch hier etwas ganz ganz großes. Indem er den gesamten Film mit einem Filter zeigt, der das Bild leicht bläulich erscheinen lässt, fühlt man intensiv die Kälte, die von den Maschinen ausgeht. Der wieder hervorragend komponierte Score von Brad Fiedel verdeutlicht dies nur noch mehr.

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©Sony Pictures

Wie schon „Terminator“ ist auch T2 mehr als „nur“ ein Actionfilm. Um dies herauszufinden braucht man sich nur einmal die letzten 15 Minuten des Streifens ansehen. Wem da nicht die Tränen in die Augen schießen, dem ist nicht mehr zu helfen. Ebenso dem nicht, der bei der wundervollen Botschaft von „Terminator 2“ nicht ins Grübeln über sich selbst und unsere Zukunft gerät.

Wie man unschwer erkennen kann, bin ich von „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ fast genauso angetan wie von Camerons erstem Werk der Reihe. Das einzige, worin dieser hier dem Vorgänger nachsteht ist Schwarzenegger, der hier weniger überzeugt als noch im Ur-Terminator.

Und obwohl sich hier schon andeutete, dass Arnold langsam zu alt für die Rolle wird, schuf man zwölf Jahre später „Terminator 3“. Was ich davon halte? Das erfahrt ihr morgen!

Terminator 2

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