„Der Draufgänger von Boston“


John Wayne kommt mit seiner Apotheke nach Sacramento – ohne Zustimmung des dortigen Oberfieslings. Der fühlt sich hintergangen, und schmiedet einen teuflischen Plan.

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Nachkolorierte Szene mit John Wayne (rechts)

Der Draufgänger von Boston nimmt sich die meiste Zeit wenig ernst, und so vergehen die 90 Minuten wie im Fluge, was besonders den lustigen Prügeleien im Bud-Spencer-Stil zu verdanken ist. Überraschenderweise ist der Film im Vergleich zu anderen seiner Frühwerke nicht unspannend, ja sogar so etwas wie packend! Klar, der Film ist trotzdem absolut vorhersehbar. John Wayne als charmanten Apotheker aus Boston zu sehen ist zwar im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, doch sobald er aufs Pferd steigt, um Goldgräber von einer Epidemie zu heilen, verfliegt dieses Gefühl. Allerdings ist es erstaunlich, dass der Duke hier aussieht, als ob er Mitte 50 wäre. Der restliche Cast besteht, wie bei jedem der alten Wayne-Streifen, aus nichtssagenden Namen und vergessenswerten, schauspielerischen Leistungen. Für alle Fans von alten schwarz-weiß Western sei „Der Draufgänger von Boston“ eine klare Empfehlung. Denn auch dieser Streifen trägt unglaublichen Charme in sich.

DDVB

Regie: William C. McGann
Drehbuch: Gertrude Purcell, Frances Hyland
Darsteller: John Wayne, Harry Shannon
FSK: ab 12 Jahren freigegeben
Erscheinungsjahr: 1942
Wertung: 7 von 10 Punkten
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