Weihnachtstipp: „Tatsächlich… Liebe“


Es weihnachtet sehr in den Wochen vor dem fest der Liebe in der britischen Hauptstadt. Sei es der Premierminister oder ein kleiner Junge: Keiner wird von den Wirren der Liebe verschont.

©Universal

Weihnachten ist eine Zeit, die die Grenzen eines religiösen Festes schon lange gesprengt hat. In einem Zug wird mit dem jährlichen Kulturphänomen auch oft der Beiname „Fest der Liebe“ genannt. Ein Film, der sich genau diesem Namen widmet ist „Tatsächlich… Liebe“ aus dem Jahr 2003. Für viele – auch für mich – längst ein ganz besonderer Weihnachtsklassiker, den man sooft schauen kann, wie man will, ohne dass man Ermüdungserscheinungen erleidet.

Es dürfte in der Tat nicht schwer fallen, persönlichen Bezug zu diesem Film herzustellen. Denn geliebt hat jeder schon. 10 verschiedene Handlungsstränge gehen alle bestimmten Facetten des schönsten Gefühls aller Gefühle nach. 10 verschieden Handlungsstränge mit Spitzendarstellern wohin das Auge reicht.
All jene Handlungsstränge verlaufen jedoch nicht einzeln, sondern sind äußerst geschickt mit einander verwoben. Besonders das Drehbuch erweist sich als große Stärke des Films. Nirgendwo ist eine Redundanz in den Szenen zu erkennen; überall wird das Handlungsgerüst der Einzelschicksale zu einem Fluss. Wieder ein Grund, weshalb man sich eben so leicht mit den Charakteren identifizieren kann. Dabei fehlt es weder an Tragik noch an Komik und schon gar nicht an den echten, großen Gefühlen, ohne jederlei gekünstelten Kitsch. „Tatsächlich… Liebe“ ist eben einer der schönsten Filme überhaupt (zumindest in der Weihnachtszeit).

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©Universal

Doch nicht nur das phänomenale Drehbuch des Films – ja, ein wirkliches Meisterstück – sondern auch die Regie (ebenfalls: Richard Curtis) verleiht dem Film seinen ganz besonderen Zauber. Curtis versteht es mit einem außerordentlichen Fingerspitzengefühl an seine Charaktere heranzugehen und ihnen die Menschlichkeit einzuhauchen, die sie so bezaubernd und besonders machen. Er findet zu jeder Zeit die richtigen Übergänge um zwischen den Handlungssträngen zu switchen und um den Countdown bis zum großen Finale an Heilig Abend aufzubauen. Denn dann entwickelt der Film etwas Großes und gänzlich Einzigartiges; „Love Actually“ ist ein Liebes-Epos. Wer einige der schönsten und traurigsten, aber auch wundervollsten Liebesgeständnisse sehen will, die das Kino zu bieten hat, der darf „Tatsächlich… Liebe“ keinesfalls meiden. Ein Film von atemberaubender Schönheit, der den Zauber der Liebe in einer unbeschreiblichen Form einfängt. Möglicherweise ist dieser Film sogar das große Meisterwerk seines Genres.

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