Nightmare – Mörderische Träume


In grauenhaften Albträumen wird die Schülerin Tina immer wieder von einem verbrannten Mann mit Hut und grün-rot-gestreiften Pulli angegriffen: Freddy Krueger. Mit einem Handschuh gespickt mit Klingen macht er Jagd auf sie. Doch sie ist nicht die einzige, die von den absolut realistischen Träumen heimgesucht wird; ihren Freunden ergeht es ähnlich.

© Warner 

Freddy Krueger. Kaum einem wird dieser Name nichts sagen. In seiner 30-jährigen Erfolgsgeschichte seit seinem ersten Auftreten in Wes Cravens Kultklassiker entwickelte sich der Traum-Killer zu einer absoluten Ikone des Horror-Genres.
Wes Craven inszenierte 1984 mit „Nightmare – Mörderische Träume“ einen Meilenstein des Horror-Slasher-Genres. Liebevoll, ja geradezu mit mörderischer Präzision näherte er sich dem Stoff des in Träumen mordenden Freddy Krueger. Der Film lebt insbesondere durch die konsequent düstere Stimmung des Films und einige einmalige Momente, welche den Zuschauer absolut bestechen. Das Szenario des Films genügt schon um Spannung zu erzeugen, denn es ist die vermeintliche Wehrlosigkeit im Schlaf während des Träumens.

Hier betritt der Horror ein neues Feld: Während andere Killer weit weg in abgelegenen Pampas zu schnetzeln und morden schienen, ist Freddy uns immer ganz nahe. Das wahrhaftige Genie Cravens besticht vor allem in der zweiten Hälfte des Films, wenn der Schlafentzug zur Qual wird. Dann wenn die Augen schwer werden und das Gehirn seine Ruhe einfordert, dann führt uns Craven in eine Grauzone, in der der Zuschauer nie weiß, ob wir im Traum oder der Realität sind. Dieses perfide Spiel treibt Craven fort und fort, den Spannungsbogen ins unermessliche Ausdehnend bis ins Finale.
Die Stimmung des Films ist von erster bis letzter Minute absolut düster – zum Großteil auch durch die grandiose musikalische Untermalung. Selbst das oft störende Verhalten vor allem der Erwachsenen im Film, ändert nichts daran, dass der Film in den letzten dreißig jahren nichts an seiner Wirkung eingebüßt hat. Ein Klassiker, der diesen Titel absolut verdient hat.

Besonders empfehlenswert ist dieser Film für alle Freunde des guten alten Psychogruselns, welchen Craven absolut zu beherrschen scheint. „Nightmare – Mörderische Träume“ gehört absolut in die Oberliga des Genres, wenn nicht sogar zu den besten Horrofilmen überhaupt. Ein ungemein unterhaltsam, spannender und grusliger Film, voll legendärer Szenen, die das Gedächtnis des Zuschauers nicht all zu schnell wieder verlassen werden.

Punkte: 8/10

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Amen!
    Aber das Bild mit den Spritzen ist doch aus dem dritten Film, wenn ich mich nicht irre.^^

    1. Sean sagt:

      Gut aufgepasst Friedl 🙂

      Ich fand es jedoch sehr ästhetisch und daher dachte ich, dass ich das einfüge 😉

      1. Puh, hatte schon an meinen geistigen Fähigkeiten gezweifelt, da ich die Szene in Gif-Form für einen Beitrag in näherer Zukunft über den 3. Teil im Entwurf habe.

      2. Sean sagt:

        Nein da ist alles in ordnung !

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