„Drag me to Hell“


Christine Brown liebt ihren Bankjob und ihren Freund. Doch eine einzige Entscheidung macht ihr bisher so glückliches Leben zunichte: Um ihren knallharten Chef zu beeindrucken, verweigert Christine einer scheinbar hilflosen alten Frau die Verlängerung ihres Hypothekenkredits. Doch die mysteriöse Alte weiß sich zu rächen! Sie belegt Christine mit einem grausamen Fluch, der ihr Leben zur Hölle auf Erden werden lässt. Gehetzt von Dämonen und düsteren Horror-Visionen, beginnt Christines Wettlauf gegen die Zeit. Nur noch drei Tage, den Fluch zu brechen oder auf ewig in der Hölle zu leiden. Nur ein Seher weiß den Weg, ihre Seele vor ewiger Verdammnis zu retten. Aber wie weit wird sie gehen um den dunklen Bann zu brechen?

© Universal

Sam Raimi meldet sich wieder zurück mit seiner eigenen Art des Horrors und ist, wie man es schon zu Zeiten von „Tanz der Teufel“ gesehen hat, im Kopf immer noch ein junger Bursche geblieben, was die Inszenierung angeht. Drag me to Hell ist klassischer Raimi-Horror im modernen Gewand und bietet eine ausgezeichnete Mischung aus Horror, Humor und Ekel. Dass es hierbei um eine durschnittliche Geschichte geht, wird durch die Inszenierung deutlich in den Hintergrund gesetzt, da sich hier nur auf eines fokussiert wurde. Spaß. Wenn also die Protagonistin mit dem Fluch belegt wird, beginnt auch für den Zuschauer ein wahrer Höllenritt.So vermischt Raimi seine klassischen Faktoren zu einem harmonischen Ganzen, in dem er den Zuschauer unter Schweißperlen durch eine urige Atmosphäre setzt, mit klischeehaften Schockmomenten bewusst zum Zucken einlädt, durch übertriebenes Nasenbluten und dem Angekotze mit Maden für wohligen Ekel sorgt und über die gesamte Laufzeit amüsant unterhält. Drag me to Hell ist ein bewusstes B-Movie geworden mit einem unfassbar hohen Tempo und kompromisslosen Konsequenz, mit der er das Geschehen auch ausklingen lässt.

Empfehlenswert für Halloween weil: Wer eine abgefahrene Mischung aus Ekel, Witz und Horror sehen mag und sich nicht von ziemlich blutigen Szenen abschrecken lässt, den erwartet mit Drag me to Hell eine abgefahrene Achterbahnfahrt, der vorallem bei leicht zu erschreckenden Personen für unangenehme Nächte sorgen wird!

 

 

 

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