„Zombie – Dawn of the Dead“


In den USA herrscht nationaler Notstand. Eine bislang unbekannte Seuche lässt die Körper gerade Verstorbener wiederauferstehen. Die Untoten fallen wahllos über jeden Menschen her. Wer gebissen wird, wird selbst zum Zombie. Drei Männer und eine Frau fliehen vor der Invasion der Körperfresser und verschanzen sich in einem Supermarkt. Ein verzweifelter Kampf ums nackte Überleben beginnt…

©Laser Paradise

Zehn Jahre nachdem Romero seine Zombies zum ersten Mal dieMenschheit terrorisieren ließ, spann er das Szenario mit dem von Dario Argento teilproduzierten „Dawn of the Dead“ – in Deutschland mit dem namens Zusatz „Zombie“ erschienen – weiter. Ebenso wie sein Vorgänger erreichte dieser Film Kultstaus und übertrifft bis heute jenen an Bekanntschaft. Auf das 2004 erschiene Remake von Zack Snyder wird im Laufe der 31 Schreckenstage ebenfalls noch näher eingegangen.
Die Geschichte des Films ist recht simpel. Wie in „Night of the Living Dead“ verschanzt sich auch hier eine Gruppe überlebender in einem Gebäude. Nur ist dieses diesmal ein Einkaufszentrum. Der Ort wurde von Romero nicht unbedacht gewählt, denn er benutzt hier das Szenario um Kritik am Konsumverhalten unserer Gesellschaft zu üben. Dies tut Romero zweifellos Geschick, doch seinen Vorgänger erreichen tut der Film bei weitem nicht.

Die Bedrohung der lebenden Toten sorgt nun mehr für keinerlei Schockmomente mehr. Wirkten die Zombies beim ersten noch bedrohlich, nicht zuletzt durch die schwarz-weiß Optik, die das ein oder andere Manko bezüglich der Masken wohl wettmachen konnte, sind die im Gesicht blau angemalten Statisten hier eher der Lächerlichkeit preisgegeben. Bedrohliche Spannung kommt hier selten bis gar nicht auf. Auch sein eigentlich recht gutes Händchen für die Darsteller, konnte Romero hier nicht aufbringen; waren in der Nacht der lebenden Toten noch alle recht solide in dem was sie taten, so bewegen sich hier ausdruckslose Gestalten durch das Bild.

Dennoch: „Dawn oft he Dead“ kann über weite Strecken überzeugen, bringt einiges an Humor auf und kann auch durch die Sozialkritik punkten, an das Kultwerk „Night of the Living Dead“ reicht dieser Film aber gewiss nicht heran. Wer aber diesen Film noch nicht kennt, sollte alleine schon um der Bildungslücke willen zur Blu-ray greifen, denn einen unterhaltsamen Film hat man hier alle mal – besonders Freunde der wandelnden Leichen werden sich am Film erfreuen!

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